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Gesellschaft für gemeinnütziges Privatkapital

Dreilinden aktuell

Regenbogen-Philanthropie 4

Deutsche Förderung der Menschenrechtsarbeit von LSBTIQ+ im Globalen Süden und Osten

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Die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen und queeren Personen (LSBTIQ+) sind inzwischen in der entwicklungspolitischen Diskussion angekommen. So sind sie selbstverständlicher Bestandteil der Menschenrechtsstrategie des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Doch inwieweit fördern das BMZ und andere staatliche und nicht-staatliche Organisationen die Menschenrechtsarbeit von LSBTIQ+? Die von der Dreilinden gGmbH und dem Deutschen Institut für Menschenrechte gemeinsam herausgegebene Studie untersucht zum vierten Mal und für das Jahr 2016, in welchem finanziellen Umfang und mit welcher Zielsetzung deutsche Organisationen die Menschenrechte für LSBTIQ+ im Globalen Süden und Osten gefördert haben.


Ise Bosch wurde im Mai 2018 der Deutsche Stifterpreis verliehen

- zeitgleich erschien ihr neues Buch „Geben mit Vertrauen“

Ise Bosch entwirft ein Modell von Philanthropie, das auf Vertrauen beruht. Es wandelt die Macht des Geldes in Macht für Viele. So stärkt sie mit der Dreilinden gGmbH die sozialen Bewegungen von Lesben, Schwulen, bi-, trans-, intersexuellen und queeren Menschen weltweit. „Gesellschaften sind menschlicher und stärker, wenn Geschlechterrollen weniger stark binär ausgerichtet und weniger hierarchisch angeordnet sind“ sagt sie.

Für ihr Engagement für Menschenrechte wurde Ise Bosch mit dem Deutschen Stifterpreis geehrt. Es ist die höchste Auszeichnung im deutschen Stiftungswesen und wurde am 16. Mai auf dem deutschen Stiftungstag in Nürnberg verliehen.

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Dankesrede Ise Bosch nach Verleihung des Deutschen Stifterinnenpreises am 16. Mai 2018 (Film)


9. Fachtag Regenbogenphilanthropie 2017

LSBTI*-Menschenrechtsarbeit in Russland

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Zivilgesellschaft gerät in Russland zunehmend unter Druck. Und gerade das zivilgesellschaftliche Engagement von und für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queer lebende (LSBTI*) Menschen wird auch durch verschiedene staatlichen Maßnahmen immer weiter eingeschränkt.

Deutsche und internationale Geber_innen und Organisationen trafen sich daher in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung um gemeinsam über diesen Shrinking Space zu diskutieren. Zu Beginn des Fachtags wurden vorläufige Zahlen aus der neuen Studie „Regenbogen-Philanthropie 4“ vorgestellt, die im Frühjahr 2018 erscheinen wird. Nach dem Einstieg ins Thema mit einem aktuellen Lagebericht suchten die Teilnehmenden in Workshops nach gemeinsamen Strategien und Lösungsansätzen. Inputs von mehreren Stakeholdern rundeten das arbeitsintensive Treffen ab.

Der Tag endete mit einem vorsichtig positiven Resümee: Denn trotz Schwierigkeiten ist die Lage nicht aussichtslos; und gerade auf persönlicher Ebene werden zwar kleine, aber stetige Fortschritte erzielt.

Bei Fragen bitte an info@dreilinden.org wenden.

Fotos vom 9. Fachtag Regenbogenphilanthropie


Working Paper “Let me be me!“

Better Care for LGBTI* Children

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Mit diesem Arbeitspapier (nur auf Englisch verfügbar) greift Dreilinden wichtige Forderungen des 8. Fachtags Regenbogenphilanthropie auf, um LSBTI* Kinder im Kontext Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen: eine bessere Datengrundlage durch mehr Forschung zu schaffen, Kinder zu Wort kommen zu lassen, Promising Practices zu identifizieren und Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Das Ergebnis der Zusammenarbeit mit SOS Children‘s Villages International and Keeping Children Safe (KCS) “Let me be me!“ umfasst drei Abschnitte:

Research and Tools bietet den betreffende Menschenrechtsrahmen auf Basis der UN Kinderrechtskonvention, die Analyse der KCS-Umfrage zu Institutional Readiness und die Ergebnisse der Fachtags-Workshops.

Interviews liefert Berichte von fünf jungen LSBT* Care Leavers über ihre Kindheit und die unterschiedliche Sicht und Arbeitsansätze zu queeren Kindern und Jugendlichen von zwei Mitarbeiter_innen aus dem iNGO-Umfeld.

Promising Practices beschreibt die Arbeit von Save the Children International in Vietnam mit LSBT* Straßenkindern und die Reaktion von SOS Children‘s Villages auf queere Kinder und Mitarbeiter_innen in Argentinien und Tunesien.